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Auf ein Wort

Was würde Jesus tun?

W.W.J.D. - What would Jesus do?

Armbänder mit dieser Aufschrift haben wir manchmal an Jugend­liche verteilt: W.W.J.D.

Wenn man vor einer Entschei­dung steht. Nicht weiß, was richtig oder falsch ist. Wenn man nach etwas sucht, wonach man sich richten kann: Was würde Jesus tun?

Meistens fragt man sich das ja, wenn es um die großen Dinge geht, um Liebe oder Streit, um Krieg und Frieden und all das. Aber man könnte ja auch mal auf ganz Alltägliches gucken:

Wäre Jesus heute zum Beispiel Vegetarier oder äße er immer noch gern Lammbraten?

Würde er wieder zum Predigen auf einen Berg gehen oder doch lieber soziale Medien nutzen, um die Leute zu erreichen? Wäre er wie früher zu Fuß unterwegs oder jetzt mit modernen Fortbewegungsmitteln? Flugzeug und Auto? Oder Bahn, Bus und Fahrrad? Und wenn Rad, dann E-Bike oder richtig?

Ich stelle mir ja vor, dass er Fahrrad führe. Trotz des bösen Spruches, dass Radfahren ja heiße, oben zu buckeln und unten zu treten. Trotz des schlechten Bildes bei denen, die zu Fuß gehen oder Auto fahren: Den einen sind die Räder auf der Straße im Weg, die anderen fühlen sich auf ihren Wegen von ihnen bedroht.

Aber: Radfahren! Sich vom Wind von hinten treiben lassen, sich mit dem Wind von vorn anlegen. In der Sonne schwitzen, sich vom Regen erfrischen lassen, bis auf die Haut, manchmal. Das ist nicht immer schön, aber man merkt, woran man ist. Und man kommt voran und kriegt doch mit, wo man ist. Man ist nicht auf breite Straßen angewiesen und macht keinen Dreck. Hat Zeit zum Nachden­ken oder die Gedanken fahren zu lassen.

Gesund ist das auch, wenn man‘s nicht übertreibt, und … ja, Radfahren!

Wo war ich? Ja, was würde Jesus tun? Wäre er so dabei? Oder doch mit einem alten Cabrio unterwegs? Aber umgerüstet auf Strom, aus Windkraft? Oder ganz anders?

Man weiß das alles nicht. Aber die Frage ist gut, oder? So ein Zwiegespräch mit Gott und der Welt anfangen, dabei nicht auf schnelle Antworten aus, aber bereit zu allerlei Erwägungen. Nicht nur über die beste Art sich fortzubewegen, sondern auch darüber, wie die Welt noch zu retten ist.

Einen gesegneten Sommer!

Uwe Siemers-Ziegler

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