0511 480269  Wunstorfer Landstraße 50a, 30453 Hannover

Gemeindebrief

Sommerausgabe - Juli bis September 2026

Editorial

Sobald wir in die Nachrichten schauen, schleichen sich Ängste und Sorgen bei uns ein. Der Fokus auf negative Nachrichten kann den Eindruck entstehen lassen: „Wir leben in einer schlechten und gefährlichen Welt.“

Wie gelingt es uns aber nun, Glück und Lebensfreude in unser Leben zu lassen?

Aus extremer Erfahrung heraus entwickelte Viktor Frankl (österr. Psychiater) eine tiefe Botschaft für uns: Glück und Lebensfreude sind nicht direkt erzwingbar. Sie entstehen eher als Folge von Sinn, Liebe, Verantwor­tung und innerer Haltung - selbst unter schlimmsten Bedin­gungen. Lebensfreude ist bei Frankl kein blindes Optimismusgefühl, sondern ein sinngetragenes „Trotzdem Ja zum Leben“.

Aber auch ohne extreme Er­fah­rungen können wir zu diesen positiven Gefühlen gelangen.

Schauen wir weit in die Ferne, dann entdecken wir das kleine König­reich Bhutan im Himalaya. Als einziges Land der Welt hat Bhutan einen Index fürs Glück­lichsein eingeführt, den „Gross National Happi­ness Index“ (GHI). Das „Brutto­national­glück“ stellt die allgemeine Lebens­qualität und das Wohlbe­finden der Bevölke­rung in den Mittelpunkt.

In Bhutan entsteht das Glück, wenn man mit seiner Umwelt in Harmo­nie lebt. Das gelingt durch Bildung, soziale und wirtschaft­liche Gerechtigkeit, eine gute Regierung, Bewahrung der Kultur, Wohlbe­fin­den, sinnvolle Zeitnut­zung und Naturschutz.

Was hat das mit uns zu tun?

In Zeiten, in denen fast alles mit einem finanziellen Maßstab bewertet wird, sollten wir überlegen, wie wir glücklich miteinander leben wollen. Wie wir Lebensfreude kultivieren, wie wir uns mehr umeinander kümmern und wie wir Güte wieder lernen.

Freuen wir uns wieder an den kleinen Dingen im Leben, machen wir Musik, erschaffen wir etwas mit den Händen oder vertiefen wir unseren Glauben. In diesem Gemeinde­brief finden Sie schon auf den ersten Seiten etliche Angebote.

Glück und Lebensfreude sind für mich in dieser Zeit vielleicht auch nur eine Entscheidung. Eine Ent­scheidung, die ich im Hier und Jetzt treffen kann. Es gibt einen kleinen Spalt zwischen Reiz und Reaktion, zwischen dem Aufreger und der Aufregung. Wenn ich es schaffe, in diesem kleinen Spalt nicht mehr automatisch zu reagieren, sondern entscheiden kann, wie ich jetzt agiere, dann kann ich die Situation ganz neu bewerten und mich komplett anders verhalten. Lächeln statt Wut...

Mein Fazit: Wir sind in unserem Glück nicht abhängig von den Um­ständen, von Dingen oder Situa­tionen. Wir können bei uns anfangen. Letztendlich ist es nur eine Entscheidung, die es uns möglich macht, sich dem Fluss des Lebens voller Lebensfreude hinzugeben.

Christian Spengler
Verantwortlicher Redakteur


Frühjahrsausgabe - Mai bis Juni 2026

Editorial

Heraklit wird zugeschrieben: „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Unsere Gemeinde ist im Umbruch.

Was langsam begonnen hat, zeigt jetzt größere Konsequen­zen. Die ersten Anzeichen waren reduzierte Angebote, weniger Men­schen in der Kirche oder Schwierig­keiten, Helfer zu finden. Sinkende Mitglie­der­zahlen bedeuten aber ganz handfest eine geringere finanzielle Aus­stattung der Gemeinde.

Das Jugendzentrum Salem hat dies zu spüren bekommen. Nach den Sorgen und Zweifeln und der erfolgreichen Suche nach einem neuen Träger wird in diesem Fall der Wandel zur Beständigkeit. Ich persönlich freue mich sehr, dass

die hervorragende Jugendarbeit in Ahlem fortbestehen kann.

Nun stehen die Gemeinden der Region West vor einer Fusion. Dass es nach Abschluss dieses Prozesses nur noch eine Gemeinde geben wird, ruft ebenfalls Ängste, Sorgen und Zweifel hervor. Die gegebenen Rahmenbedingungen lassen ein Beibehalten des Status Quo diesmal aber nicht zu. Ich sehe das so: Ein Stillstand wäre nur eine langsame Form des Verschwindens.

Es bleibt nur dies: Nutzen wir den Umbruch als Aufbruch in eine gute Zukunft!

Christian Spengler
Verantwortlicher Redakteur


Osterausgabe - März bis April 2026

Editorial

In diesem Gemeindebrief hangeln wir uns quasi durch die großen Stati­onen eines ganz normalen Lebens: Kirchlich begleitet werden die Taufe, die Konfirmation, die Hochzeit und die Beerdigung.

Die großen Ereig­nisse, wie auch z. B. ein Umzug, eine neue Arbeits­stelle, die Geburt eines Kindes, aber auch die Schatten­seiten wie Arbeits­losigkeit, Krankheit oder Verlust sind oft markante Punkte in einem Leben. Bestenfalls sind sie Wendepunkte, die den Fokus auf das Wesentliche im Leben lenken können.

Der weitaus größere Teil eines Lebens spielt sich aber zwischen diesen Ereignissen ab - im Alltag. Alleine oder dort, wo wir anderen Menschen begegnen. Dort, wo wir achtsam mit uns umgehen oder wo wir fröhlich sind; dort, wo wir jemandem zulächeln oder ein freundliches Gespräch führen.

Begegnung und Austausch ist für mich ein zentrales Element. Neugierig, respektvoll und vorurteilsfrei. Mauern einreißen und Gräben zuschütten, um Gemein­samkeiten zu entdecken und die Unterschiede zu feiern.

Christian Spengler
Verantwortlicher Redakteur

Wir suchen noch Austrägerinnen und Austräger für unseren Gemeindebrief!

Wir suchen Menschen, die uns gerne beim Austragen und Zu­stellen des Gemeindebriefes unterstützen.

Folgende Bezirke stehen zur Auswahl; in Klammern die Anzahl der Gemeindebriefe:
- Am Urnenfeld/Tegtmeyerallee (50)
- Heisterbergallee (28)
- Hans-Paulmann-Str./Ernst-Bähre-Str. (52)
- Weidemannweg (21)
- Am Büchenberge (28)
- Richard-Lattorf-Str. 2-31 (46)
- Sonnenweg (53)

Der Gemeindebrief erscheint 5x pro Jahr. Der Aufwand ist also überschaubar und lässt sich gut mit einem Spaziergang verbinden, z. B. an einem Donnerstag-Nachmittag zum Café Faire Bohne, wo leckere Kaffeespezialitäten und hausgemachter Kuchen warten.

Also nicht lange zögern und gleich den Wunschbezirk auswählen!

Kontakt über das Gemeindebüro unter 0511 480 269 oder info@martin-luther-ahlem.de.

Auszeichnungen und Veröffentlichungen

  • Christian Spengler Freitag, 17. November 2017 von Christian Spengler

    Sonderpreis Andacht

    Gemeindebriefpreis 2017

    Es war spannend. Seit ein paar Wochen wussten wir schon, dass unser Gemeindebrief beim Gemeindebriefpreis 2017 der Landeskirche Hannovers einen Preis gewonnen hat. Nur welchen? Es waren drei Preise und sieben Sonderpreise zu verschiedenen Themen ausgelobt worden. Insgesamt wurden 188 Gemeindebriefe eingereicht.

  • Christian Spengler Freitag, 15. Mai 2015 von Christian Spengler

    Zeitschrift Gemeindebrief

    Veröffentlichungen

    Die Zeitschrift "Gemeindebrief" hat unseren Gemeindebrief kritisch unter die Lupe genommen. Außerdem ist noch eine Veröffentlichung zur Neugestaltung erschienen.

Redaktionsschluss

Der Gemeindebrief erscheint pro Jahr in fünf Ausgaben:

Ausgabe

Monate

Redaktionsschluss

Osterausgabe

März/April

25. Januar

Frühjahrsausgabe

Mai/Juni

25. März

Sommerausgabe

Juli/August/Sept

25. Mai

Herbstausgabe

Okt/Nov

25. August

Weihnachtsausgabe

Dez/Jan/Feb

25. Oktober

Werbung im Gemeindebrief

Sie können im Gemeindebrief der Martin-Luther-Kirche Ahlem werben. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. Bitte nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf.

Kontakt zur Redaktion

E-Mail: gemeindebrief@martin-luther-ahlem.de (Christian Spengler, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Martin-Luther-Kirche Ahlem) oder über das Gemeindebüro

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Postanschrift: Martin-Luther-Kirche Ahlem, Wunstorfer Landstraße 50b, 30453 Hannover

Gemeindebüro: Telefon: 0511 48 02 69, Fax: 0511 48 07 98, E-Mail: KG.Martin-Luther.Ahlem@evlka.de. Das Gemeindebüro ist zur Zeit nicht regelmäßig besetzt. Wenn Sie Anliegen haben, rufen Sie bitte Pastor Neukirch an, Telefon: 01512-1823783.

Spendenkonto: Ev.-luth. Kirchenkreis Hannover, IBAN: DE23 5206 0410 7001 0711 06 bei der Evangelische Bank eG (BIC: GENODEF1EK1), Bitte verwenden Sie unbedingt folgenden Verwendungszweck: 711 – Spende für … (individuell einzufügen) – Name und Anschrift des Spenders/der Spenderin

© Christian Spengler, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Martin-Luther-Kirche Ahlem

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