Kunst & Kultur in Ahlem - Ein Rückblick

Das Projekt Kunst und Kultur in Ahlem hat aus unserer Sicht ALLE reich beschenkt und wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung bei der Landeshauptstadt Hannover, dem Integrationsbeirat des Stadtbezirks und für die Spenden der Projektteilnehmenden.

Susanne Sierig und Jens Brückner

Der Malort zu Gast im JZ Salem

vom 14.01. bis 03.04.2019

Für das freie Malen nach Arno Stern wurde ein Raum des Jugendzentrums in den „Malort“ umgestaltet. Unter der Anleitung der Künstlerin Regine Schulze konnten sechs Menschen gleichzeitig malen. Neben der Öffnung des Malortes während der Offenen Tür am Montag, nahmen an den Mittwoch-Vormittagen das Familienzentrum Ahlemer Verbund (Kita und Hort aus der Wunstorfer Landstr.), eine Klasse der Albert-Schweitzer-Grundschule, der Kunstkurs der Heisterbergschule und die ASG Pro VAIF teil. An den Mittwoch-Nachmittagen trafen sich alle Generationen und auch beim Sonntagsmalen war das Interesse groß.

In den Malpausen wurde gemeinsam gegessen und viele Gespräche haben zum gegenseitigen Kennenlernen beigetragen. Die Bedeutung des Malortes für die Malenden können wir nicht beschreiben, denn dieser Prozess gehört ihnen allein. Wir haben im gesamten Projektverlauf eine sehr wertschätzende und angenehme Atmosphäre verspürt und die Jugendlichen fragen immer noch, wann der Malort wieder aufmacht. Die insgesamt 28 Malort-Veranstaltungen konnten am Ende 220 Besuche verzeichnen. Schön, dass sich so viele auf das Malen im Malort eingelassen haben und das Angebot auch mehrfach nutzten.

Näheres über den Malort ist unter www.malort.de zu finden.

  • Im Malort
  • Im Malort

Rhythmus- und Chorprojekt

am 23.03.2019

Am Samstag, dem 23.03., fanden sich um 13:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche 36 Menschen zusammen, die für drei Stunden in den Workshops Stomp (Leitung Barbara v. Knobelsdorff) und Gesang (Leitung Klaus Wössner) gemeinsam Rhythmen mit unterschiedlichsten Materialien erprobten und die Stimmen zum Klingen brachten. Und was in einer doch relativ kurzen Workshopzeit entstehen kann, das präsentierten alle Beteiligten bei einer gemeinsamen Aufführung um 17:00 Uhr.

Die Besucher*innen waren begeistert. Der abschließende Auftritt der Rhythmusgruppe Stompany rundete die Veranstaltung ab. Musik verbindet Generationen und Kulturen, baut Brücken, stiftet Gemeinschaftsgefühl und schenkt uns eine gemein­same Sprache. Das Café Faire Bohne, mit dem Angebot von Kuchen und Getränken, war der Treffpunkt der Teilnehmenden in den Pausen. Gern hätten alle dort noch mehr Zeit verbracht.

  • Gesangworkshop
  • Rhythmusworkshop

Bildhauen in den Sommerferien

vom 08. bis 12.07.2019

Fünf Tage für jeweils fünf Stunden haben sich zehn Jugendliche unter der Anleitung von Regine Schulze und Jens Nagler mit den Materialien Speckstein und Ton kreativ und künstlerisch beschäftigt. Die Ergebnisse wurden am Ende der Woche bei einer Werkschau den Angehörigen und Interessierten präsentiert.

Die Tage waren für alle sehr intensiv. Das Arbeiten mit den Materialien war für viele unbekannt und auch in diesem Projekt haben sich alle auf das Neue eingelassen. Auf dem Vorplatz des Jugendzentrums wurden die großen groben Specksteine mit kleinen Hämmerchen, Feilen und Schleifpapier in individuelle Objekte verwandelt und im Werkraum wurde der Ton geschlagen, modelliert und in die gedachte Form gebracht.

Die Pausen zwischendurch konnten die Jugendlichen selbst bestimmen und zum Schluss, das haben sich alle gewünscht, haben wir jeden Projekttag mit einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.

  • Bildhauen mit Speckstein
  • Modellieren mit Ton