Gemeinwesendiakonie

Der Prozess ist abgeschlossen.

Über ein Jahr ist unsere Gemeinde von zwei Mitarbeitern der „Gemeinwesendiakonie“ - eines Projekts der Landeskirche - begleitet worden.

Die Vorstellung der Steuerungsgruppe (Stefan Krause, Christa Elsner-Solar, Fred-Rüdiger Hoffmann, Isabel Baden und Bernd Möller): Wir nutzen die professionelle Begleitung, um einen Prozess in der Gemeinde zu starten, der uns auf neue Gedanken bringt - ohne die alten zu vertreiben. Die Veranstaltung zum Start, an der nicht nur viele Gemeindeglieder teilnahmen, sondern auch Menschen aus dem Stadtteil, die sonst nicht so viel mit uns zu tun haben, verlief für die meisten Teilnehmenden unbefriedigend. Begründet wurde dies zu Recht damit, dass schon in dieser Veranstaltung ein Projekt beschrieben werden sollte, mit dem die Gemeinde in den Prozess der Gemeinwesendiakonie einsteigt.

Dieses Missverständnis mit dem Team der Landeskirche, das für die Gemeinwesendiakonie verantwortlich ist, konnte geklärt werden, sodass in der Abschlussveranstaltung Ende Juni d. J. unter Beteiligung von Interessierten aus der Gemeinde ein Plan für die Weiterarbeit gefasst werden konnte: Wir veranstalten einen „Zukunftstag“ in der Gemeinde, um uns unter möglichst großer Beteiligung Gedanken um unsere Gemeinde zu machen - Details sollten an einem öffentlichen Termin mit der Steuerungsgruppe geklärt werden.

Dieser Termin fand am 20. Juni statt, und wir sind mit allen Beteiligten zu zwei Ergebnissen gekommen:

1. Die Absicherung der finanziellen Grundlage des Jugendzentrums Salem verlangt so viel Aufmerksamkeit, dass wir dieses Thema in den Vordergrund stellen.

2. Wir haben auf den unterschiedlichsten Ebenen viel Arbeit in den Prozess der Gemeinwesendiakonie investiert, viele Gedanken und Ideen sind mit Ihnen und Euch dabei produziert worden. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten, haben wir an dem Abend beschlossen, besser in kleineren Schritten und dauerhaft eine „Zukunftsdiskussion“ durchzuführen.

Konkret umsetzen können wir dies in unseren regelmäßigen Inseltreffen, die ja inzwischen von allen Gruppen der Gemeinde als Informations- und Austauschtreffen genutzt werden und bei Bedarf erweiterbar sind oder auch an gesonderten Veranstaltungen in der Gemeinde.

Die Begleitung durch die Mitarbeiter der Landeskirche ist planmäßig beendet und es liegt an uns, die vielen Ideen und Anregungen aufzunehmen und „weiterzuspinnen“. Wir hoffen auf die weitere Beteiligung vieler Interessierter inner- und außerhalb der Gemeinde.

Bernd Möller